Publikationen


Kilian Mehl, Hrsg., Erfahrungsorientierte Therapie, Integrative Psychotherapie und moderne Psychosomatik, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 1. Auflage 2017

Kilian Mehl, Hrsg., Erfahrungsorientierte Therapie, Integrative Psychotherapie und moderne Psychosomatik, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 1. Auflage 2017

Erfahrungsorientierte Therapie

Integrative Psychotherapie und moderne Psychosomatik

• Basiskompetenzen stärken durch erfahrungsorientierte Therapie
• Evaluiertes Therapieverfahren
• Ganzheitliche Methode als Fundament für die persönliche Selbstorganisation

Warum erfahrungsorientierte Therapie (EOT)?
Mit diesem ganzheitlichen und integrativen Konzept können bei psychisch oder psychosomatisch Erkrankten dysfunktionale Störungen durch korrigierende Erfahrungen in funktionale Muster umgewandelt werden. Bei professioneller Begleitung kann vielen Patienten, denen es angesichts des rasanten Biotopwandels an wichtigen Basiskompetenzen für die Anpassung mangelt, durch EOT geholfen werden, was auch mit einer Stärkung ihrer Resilienz einhergeht.

Neuerscheinung zum Symposium Wollmarshöhe 2017
Erscheinungstermin: 14. Juni 2017


Karl-Heinz Schäfer, Therapeutisches Bogenschießen, Ernst Reinhardt Verlag, 1. Auflage 2015

Karl-Heinz Schäfer, Therapeutisches Bogenschießen, Ernst Reinhardt Verlag, 1. Auflage 2015

Therapeutisches Bogenschießen

Zielorientierte Ruhe

Wie schaffen wir es, quälende Gedanken und Erinnerungen endlich hinter uns zu lassen? Wie können wir mit uns ins Reine kommen? Wie können wir unseren Gefühlen besser Ausdruck verleihen und uns anderen Menschen öffnen?

Für diese und andere Fragen ist Therapeutisches Bogenschießen ein vielversprechendes Medium der Psychotherapie. Es bringt uns dazu, innere Ruhe und Stärke zu entwickeln. Wir gewinnen wieder Selbstvertrauen und bewältigen Aufgaben mit ruhiger Kraft und Gelassenheit. Therapeutisches Bogenschießen versteht sich als Teil einer umfassenden Psychotherapie und kann in verschiedene Therapieansätze eingebettet werden. Es nützt das Potenzial therapeutischer Beziehung und Kommunikation, um eingeschliffene kognitive Muster zu verändern.

Therapeutisches Bogenschießen ist eine vielversprechende therapeutische Möglichkeit, die Patienten in besonderer Erinnerung bleiben wird.


Erlebnispädagogik: quo vadis?, Ziel Verlag

Erlebnispädagogik: quo vadis?, Ziel Verlag

Erlebnispädagogik: quo vadis?

Zwischen Anpassung und Abenteuer

Vor 30 Jahren war die Erlebnispädagogik unbequem, wild, unorthodox, kreativ und chaotisch – und im deutschsprachigen Raum in der Phase des Wachstums befindlich. Die Erlebnispädagogik hat sich ständig weiterentwickelt, professionalisiert, etabliert, aber auch Normierung und Standardisierung haben Einzug gehalten.

Nun ist die Frage: quo vadis, Erlebnispädagogik?

Wie sollen sich die nächsten Jahre gestalten? Was soll, darf oder muss sich verändern? Was nicht? Was ist aus der ungezähmten Seite der Erlebnispädagogik geworden, ihrem kritischen Potenzial, ihrem Mut zum Wagnis und zum Abenteuer? Welche positiven Entwicklungen der letzten 30 Jahre sollen weiter verfolgt werden? …

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes haben darauf Antworten gesucht! Sie halten Rückblick, bestimmen Standorte und regen zur Diskussion an. Sie schaffen Raum, einen Blick in die Zukunft zu wagen, wie die Erlebnispädagogik in 30 Jahren aussehen könnte, mit neuen Ideen, neuen Berufsund Handlungsfeldern sowie neuen Zielgruppen.

Erlebnispädagogik: quo vadis?
Zwischen Anpassung und Abenteuer
Hrsg. Alex Ferstl, Martin Scholz und Christiane Thiesen


Kilian Mehl, Burn on, Homo sapiens! Essays über die Menschen, V&R unipress, 1. Auflage 2013

Kilian Mehl, Burn on, Homo sapiens! Essays über die Menschen, V&R unipress, 1. Auflage 2013

Burn on, Homo sapiens!

Essays über die Menschen

Neuerscheinung zur Frankfurter Buchmesse 2013

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum kein Tag vergeht, an dem nicht von Burn-out oder anderen Stressfolgeerkrankungen die Rede ist? Immerzu wird der erschöpfte Mensch, die erschöpfte Gesellschaft oder der erschöpfte Planet thematisiert, und die Angst vor Krankheit, Jobverlust und Krisen ist mehr und mehr präsent.

Hat die enge Fokussierung der modernen Gesellschaften auf Wirtschaftswachstum, Konsum und Komfort Homo sapiens so unselbstständig gemacht und ihn von sich selbst entfremden lassen? Dabei ist er doch der anpassungsfähigste „Affe“ auf der Welt, wie seine Entwicklungsgeschichte sowie die Hirn- und Systemforschung bestä­tigen.

Können wir also unsere verlorenen Basis- und Bewältigungs­kompetenzen und damit Könnensoptimismus zurückgewinnen? Mit der Wiederbelebung natürlicher, artgerechter Erfahrungs­­räume in unseren Gesellschaften sowie erfahrungsgeprägter Persön­­lichkeits- und Wissensbildung wird uns das gelingen! Die Essays über die Menschen beschreiben unser unzureichendes Anpassungsverhalten und Möglichkeiten, dem raschen Biotopwandel zu begegnen.

Burn on, Homo sapiens! 
Wenn nicht jetzt, wann dann?

> Buchpräsentation und Vortrag
> Buchpräsentation: Burn on, Homo sapiens.pdf


e&l, erleben und lernen, Ausgabe 4/2010

e&l, erleben und lernen, Ausgabe 4/2010

Autor: Kilian W. Mehl

Machen wir jetzt Neuroerlebnispädagogik?

[...] Vor ca. 100 Jahren, in einer Zeit, in der Aufklärung und Vernunft als kognitive
Stärke und "Einsicht in das Richtige" abendländische Leitidee war, beschäftigte sich
ein Mann in Wien mit der uns auch heute noch stark bewegenden Frage: "Warum
ist alles so mit uns, wie es ist?" Hatte er sich zunächst mit neuropathologischen
Aufgaben beschäftigt, so interessierten ihn jetzt die unbewussten Steuerungsvorgänge im Menschen. Eigentlich war er eher ein pessimistisch denkender Mensch. Wer will es ihm verdenken vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte. So kreiert er Begriffe wie den "inneren Destruktionstrieb", er denkt über den "Tod als Lebensziel" nach und philosophiert über "Träume als verdeckte Triebwünsche" oder "Triebregelung durch Verschiebung und Erhöhung auf eine andere Tätigkeit oder ein anderes Niveau (Sublimierung)". [...]

> Artikel “Machen wir jetzt Neuroerlebnispädagogik?“.pdf


e&l, erleben und lernen, Ausgabe 3/2010

e&l, erleben und lernen, Ausgabe 3/2010

Autor: Kilian W. Mehl

Wahrnehmen, was wirklich ist!

Erfahrungsorientiertes Lernen und Handlungsorientierung in Psychotherapie und Coaching

24 mächtige, hundertjährige Douglasienstämme aus den Fürstlich Fürstenbergischen Wäldern, über einen halben Meter dick und 14 Meter hoch, 3 km Stahlseil und ein Fundament aus 300 Tonnen Beton - dies mag auf den ersten Blick zwar nicht sehr ökologisch klingen, aber es sind die Eckdaten für den modernsten Hochseilgarten Deutschlands, der am 19. September 2009 von der Klinik Wollmarshöhe bei Bodnegg in der Bodenseeregion eröffnet wurde. Der Artikel von Dr. Mehl erschien in der Ausgabe 3/2010 der Zeitschrift erleben & lernen.

> Artikel: “Wahrnehmen, was wirklich ist!“.pdf


e&l, erleben und lernen, Ausgabe 6/2009

e&l, erleben und lernen, Ausgabe 6/2009

Artikel, Magazin "erleben & lernen"

Lehr- und Lernhochseilgarten der zweiten Generation

Nachdem einer der ersten Hochseilgärten Deutschlands, gelegen auf der Wollmarshöhe, nun in die Jahre gekommen war, wurde an gleicher Stelle ein Hochseilgarten der zweiten Generation erstellt …

> Artikel “Lehr- und Lernhochseilgarten der zweiten Generation“.pdf


Wirksam lernen, weiter bilden, weiser werden, ZIEL Verlag, 2006

Wirksam lernen, weiter bilden, weiser werden, ZIEL Verlag, 2006

Hrsg. Alex Ferstl, Martin Scholz, Christiane Thiesen

Wirksam lernen, weiter bilden, weiser werden

Zu Beginn des neuen Jahrtausends steht die Gesellschaft vor tief greifenden Veränderungen. Kreative Konzepte und neue Wege des Lernens erlangen richtungsweisende Bedeutung. Die erlebnispädagogische Arbeit wird darüber hinaus immer mehr durch aktuelle lernpsychologische Theorien und Erkenntnisse aus der Hirnforschung wissenschaftlich gestützt. Schließlich etablierten sich erfahrungsorientierte Konzepte auch im Feld der Aus- und Weiterbildung.

In dem Buch "wirksam lernen, weiter bilden, weiser werden" (Erlebnispädagogik zwischen Pragmatismus und Persönlichkeitsbildung) stellt Dr. med. Mehl (Klinikleitung Wollmarshöhe) die Wollmarshöher Studie zu Wirkimpulsen psychophysischer Expositionen auf dem Hochseilgarten vor. Handeln als Prinzip des Lebendigen und zum "wirksamen lernen".

> Buchauszug "Wirksam lernen, weiter bilden, weiser werden".pdf
> zu den Studien


e&l, erleben und lernen, Ausgabe 9/06

e&l, erleben und lernen, Ausgabe 9/06

Autor: Werner Michl

Wirksam lernen - weiser werden

Artikel zur Hochseilgarten-Studie der Wollmarshöhe von Prof. Dr. Werner Michl

Hochseilgärten wachsen in Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Der Bau ist relativ teuer, daher muss sich der Betrieb rentieren. Schnell wird da aus Erlebnispädagogik ein Event und aus einem Outdoor-Training ein Betriebsausflug. Die Anlage muss sich einfach rechnen. Und in manchen Prospekten werden Ziele versprochen, die mit anderen Methoden und Mitteln besser zu erreichen wären.

Andererseits bieten Hochseilgärten in der Tat verlockende Möglichkeiten des Lernens, ohne eine lange Anreise in Kauf nehmen zu müssen. Eine pauschale Kritik wäre auch falsch. Dazu habe ich zu viele begeisterte und nachdenkliche Menschen nach einem halben Tag im Hochseilgarten gesehen. Auch ich habe eine Ausbildung zum Seilgartentrainer gemacht, eben weil ich an diese Möglichkeiten des Lernens glaube. In besonders kreativer Weise hat die Klinik Wollmarshöhe dieses Medium Hochseilgarten eingesetzt. [...]

> Artikel “Wirksam lernen - weiser werden“.pdf


Psychologie Heute, Ausgabe 9/2005, Dossier

Psychologie Heute, Ausgabe 9/2005, Dossier

Autoren: Kilian Mehl, Till Bastian

Hoch auf dem Seil - Psychosomatikkliniken entdecken Klettern als Therapie

Die Therapie findet fünf oder zehn Meter über dem Boden statt. Seit vielen Jahren begeben sich Therapeuten der psychosomatischen Fachklinik Wollmarshöhe in Bodnegg mit ihren Patienten auf Wegstrecken in luftiger Höhe. Sie gehen miteinander - mit Auffangleinen abgesichert - über Seile, Stämme, Drähte und absolvieren verschiedene Übungen.

Eine solche Anlage - vor 17 Jahren in Deutschland noch einmalig - nennt man "Hochseilgarten". In der Klinik Wollmarshöhe wird sie für die therapeutische Arbeit genutzt. Das integrative Behandlungskonzept, das auf klassischen Einzel- oder Gruppentherapien aufbaut, umfasst auch "erfahrungsorientierte" Elemente - wie eben den Hochseilgarten.

Nicht wenige Fachkollegen stehen diesem Therapieverfahren eher skeptisch gegenüber. Es wirkt auf sie wie eine Art Gefühlszirkus, der trefflich zur Sensationsgier unserer "Erlebnisgesellschaft" passt. Dies wird der Sache aber nicht gerecht. Natürlich sind die Teilnehmer bei der Therapie auf dem Hochseil maximal "emotional geladen" - und das ist auch die Absicht. Die Reiz- und Reaktionsmuster treten in dieser Situation unmittelbarer und deutlicher hervor als im Alltag. Auf höchst authentische und ungefilterte Weise erlebt der Patient Angst und Bedrohung, erfährt aber auch seine eigene Kompetenz. Als therapeutische Richtschnur gilt das Motto: "Wahrnehmen, was wirklich ist".

> Artikel “Hoch auf dem Seil“.pdf


YouTube Wollmarshöhe Klinik Channel