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Bildungssysteme

Muss Schule mehr
als Wissensbildung sein?

Wo fangen wir an, wenn nicht bei Kindern und Jugendlichen - jetzt?

Die Rahmenbedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen, haben sich stark verändert. Familien funktionieren nicht mehr wie vor 30 oder 50 Jahren.

In der Einleitung zum 12. Kinder- und Jugendbericht des BMFSFJ* ist zu lesen: "Die Kennzeichnung der heutigen Gesellschaft als "Multiopti-
onsgesellschaft" kann ebenso als Gewinn wie als Problem umschrieben werden. Mit der zunehmenden Vielfalt von Optionen, der Enthierarchisierung von Generationenbeziehungen, der Überwindung von Rigidität in Erziehungsstilen und der Demokrati-
sierung von Familienverhältnissen [...]


 

Seilgärten

Hochseilgärten
und Niedrigseilparcours

Hochseilgärten und Niederparcours sind nach unserer Einschätzung die mit Abstand besten Instrumente, um Erfahrungslernen schnell, direkt und kostengünstig zu realisieren und zu betreiben.

Die Anlagen lassen sich im unmittelbaren Lernumfeld leicht installieren und erfordern nur geringe Betreiberkosten. Übungen in diesen Lernangeboten sind variabel und seit vielen Jahren erprobt und bewährt. Schulungsabläufe sind standardisiert. Expositionen in seelischer und körperlicher Hinsicht lassen sich punktgenau dosieren.

infer: Zertifizierung von Anlagen
Zur Durchführung erfahrungsorientierter Expositionen müssen zunächst die Standards nach EN-Norm 15567/1-2 erfüllt sein. Teil 1 der Norm befasst sich mit der Konstruktion und Sicherheit von Anlagen und Teil 2 mit den Anforderungen an den Betrieb.

Erfahrungsorientierte Expositionen bedürfen aber auch besonderer psychologisch-pädagogisch sinnvoller Übungen und einer gewissen Ausstattung zur Durchführung individuums- und sozialrelevanter Trainingseinheiten. Ein infer: Training findet u. a. auf Hochseilgärten als auch auf Niederparcours statt.

Die Feststellung, ob eine Anlage dem infer: Standard entspricht, geschieht durch persönliche Inaugenscheinnahme durch das Institut. Die Bewertung geschieht mittels Checkliste und vergebener Punktezahlen. Gerne beraten wir Sie.

Wir unterscheiden zwei baulich
unterschiedliche Typen:

Hochseilgarten
Brücken- und Seilkonstruktionen in 4 - 12 m Höhe über dem Boden. Hier wird überwiegend der individuellen psychophysischen Exposition und Intervention Rechnung getragen.

Niederparcours
Bodennahe Übungen, die vor allem in der Gruppenarbeit die kollektivrelevanten Themen bearbeiten lassen.

Als Vorreiter der modernen Erlebnispädagogik in Deutschland arbeiten wir seit über 10 Jahren mit diesen Instrumenten. Sie finden mittlerweile weltweit Einsatz: von der Jugendarbeit über therapeutische Zwecke bis hin zum Managementtraining.

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Weitere Informationen finden Sie hier:
> faszinatour Hochseilgarten, Konzeption und Bau
> Seminarzentrum Wollmarshöhe, Hochseilgarten und Niedrigseilparcours

Anlagenzertifizierung / Checkliste

  • Hochseilgarten und Niederparcours liegen nahe beisammen, so dass nicht länger als 10 Minuten Fußweg zur Verbindung benötigt werden.

  • Es besteht ein geeigneter Reflexionsplatz / -raum.

  • Die EN-Norm (15567/1-2) ‚Sicherheit’ ist erfüllt.

  • Der Hochseilgarten hat mindestens acht Übungen, davon zwei unterschiedliche Partnerübungen.

  • Der Niederparcours hat drei unterschiedliche sozialrelevante Übungen.

  • Der Niederparcours hat drei unterschiedliche individuumsrelevante Übungen (z. B. Trustfall).

  • Mindestens ein Mitarbeiter oder schnell verfügbarer freier Mitarbeiter ist durch  das Institut zertifiziert.

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download:
> infer: Anlagenzertifizierung / Checkliste.pdf

 

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